Soli-Grüße aus Göttingen und Jena

Solidarität mit der Besetzung der Villa Rühl – “UNSERE VILLA – Für ein soziales Zentrum in Kassel”!

Angesichts von Wohnungs- und Raumnot ist es ein Skandal, wenn die Nutzung freier Flächen und Gebäude willkürlich verhindert wird. Wenn wir abwägen sollen, welche Art von Nutzen wir besser finden: Wirtschaftlicher Profit, der auch mal bedeuten kann, aus Leerstand und Verrottung von Gebäuden Spekulationsgewinne oder andere Vorteile zu ziehen, gegenüber einer Nutzung von Gebäuden als Gebäude, dann ist unsere Antwort: Wir freuen uns, wenn Leerstand durch Besetzung einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird.
Es ist schön, wenn dem Schwinden nichtkommerzieller Freiräume und selbstverwalteten sozialen Zentren entgegengewirkt wird, denn wir halten diese für einen wichtigen Bestandteil des Lebens. Daher begrüßen wir das Vorhaben, auf dem Gelände der Villa Rühl ein selbstverwaltetes soziales Zentrum zu errichten. Wir beglückwünschen die Besertze*rinnen für ihr Vorgehen, wünschen ihnen viel Erfolg, Mut und Glück bei ihrem Unterfangen, neue Freiräume zu gründen.

Solidarische Grüße,
Wagenplatz Göttingen

Es hat uns gefreut, von einer Neubesetzung in Kassel zu erfahren! Wir finden dieses Vorgehen richtig und wichtig und nachahmenswert. Wir begrüßen die Umwidmung von Leerstand zu selbstorganisierten Freiräumen. Wir finden es nicht gerechtfertigt, den Zugang zur Nutzung von leerstehenden Gebäuden zu verwehren. Es verrotten schöne nutzbare Gebäude, während gleichzeitig Raum- und Wohnungsmangel herrscht. Wir möchten kein Verschwinden von selbstverwalteten Freiräumen, denn wir finden, dass diese für eine lebenswerte Stadt unverzichtbar sind. Wirtschaftliche Verwertungslogik alleine ist keine sinnvolle Richtschnur für eine Stadtentwicklung. Eine offene solidarische Gesellschaft braucht Räume, die frei sind von Kommerz und Verwertung. Weil marktorientierte Akteure diese eben nicht freiwillig zur Verfügung stellen, kann es nötig sein, dass Freiräume sich genommen werden. Wir wünschen viel Erfolg bei dem Aufbau neuer selbstverwalteter Strukturen auf dem Gelände der Villa Rühl in Kassel und fordern alle zu deren Unterstützung auf. Glückwünsche an die Besetzeri*nnen, Solidarität mit “UNSERE VILLA – Für ein soziales Zentrum in Kassel”!

Schöner Leben Göttingen



Wir unterstützen die Besetzung der Rühl-Villa und freuen uns über das gemeinsame Projekt! In Kassel steigen die Mieten, sozialer Wohnungsbau ist de facto aus dem Programm gestrichen, gleichzeitig entstehen teure Wohnungen, wie die neuen Luxusappartments nur einen Steinwurf von der Rühlvilla entfernt. Zudem sind soziale und gemeinschaftliche Projekte wie das Unten, das Haus, das Karoshi, der Lucius-Burckardt-Platz, die Fahrradwerkstatt, die dort vor ein paar Jahren noch stand, das Salzmanngelände und diverse jugendkulturelle Projekte von der Kasseler Landkarte verschwunden oder zusammengestrichen worden. Neue Räume sind dringend erforderlich, sowohl für erschwingbares Wohnen, als auch für offene und solidarische Kulturprojekte, die sich jeder Profitlogik entziehen.
Die SAV – Sozialistische Alternative Kassel – unterstützt daher Projekt
‘Unsere Villa’ mit allen Kräften und solidarisiert sich mit der Besetzung
der Rühl-Villa.

SAV Kassel

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